UX WRITING
UX Writing und Informationsdesign machen Benutzeroberflächen einfach zu bedienen.
Generelle Richtlinien
Texte in allen Anwendungen entsprechen der aktuellen Deutschen Rechtschreibung. Es wird empfohlen, außerhalb konkreter Vorgaben in diesem Dokument, alle Texte in korrekter Rechtschreibung und Grammatik (insbesondere Interpunktion, Groß- und Kleinschreibung) zu verfassen, Beschreibungstexte, Label, Fehlermeldungen und Hinweistexte möglichst kurz und prägnant zu formulieren. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Texte klar verständlich und eindeutig verfasst werden. Zudem ist daran zu denken, alle Texte in einfacher Sprache zu formulieren, um den Vorgaben der Barrierefreiheit hinsichtlich kognitiv eingeschränkter Personen Sorge zu tragen. Im Folgenden werden grundsätzliche Vorgaben zum Wording gemacht. Weiterhin finden sich in diesem Dokument vorgegebene "Messages" für Hinweise, Fehler, Validierungen und ähnlichem. Diese können 1 zu 1 in die Error-Message-Dateien übernommen werden.
Prinzipien
Bei der Verwendung von Texten sollte grundsätzlich auf folgende Prinzipien geachtet werden.
Kurz
Niemand hat Zeit, sich lange Formulierungen durchzulesen. Texte sollen so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein. Klare Hauptsätze statt Schachtelsätze und Verklausulierungen.
Einfach & verständlich
Auch wenn "Behördendeutsch" eher komplex und unverständlich für viele Menschen ist, sollten es die Texte in einer Anwendung für Behörden nicht sein. Schreib einfach und verständlich, so dass du und alle anderen - egal welchen Bildungsgrad sie haben - es sofort verstehen. Verwende klare Sätze, die beschreiben, worum es geht. Vermeide technische Fachbegriffe und uneindeutige Formulierungen.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| ...wenn dies ein Pflichtfeld ist. ...wenn der eingegebene Wert zu niedrig ist. ...wenn das Startdatum hinter dem Enddatum liegt. ...wenn die Daten nicht gespeichert werden. (+ Erklärung, warum) konnten. | ...wenn nicht leer sein darf ...wenn der numerischer Wert außerhalb des gültigen Felds erwartet ist ...wenn der Wert unkorrekt ist ...wenn Datumsfeld / Eingabe nicht validierbar ist. |
Benutze eine einfache Sprache. Schreib mit kurzen Sätzen. Vermeide Adverbien und Adjektive. Verwende einfache Verbformen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft).
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| ...wenn der Datensatz gespeichert wurde. | ...wenn die Daten gespeichert worden sind. |
Informativ & Prägnant
Hinweise sollten genügend Informationen bereitstellen, damit der Nutzer weiß, was zu tun ist. Dabei sollten die Hinweise möglichst kurz und prägnant formuliert werden. Ein Hinweis sollte dem Nutzer klare Anweisungen geben, um eine schnelle Bearbeitung des Problems bzw. der Aufforderung zu ermöglichen.
Beispiel: "Die Anordnung konnte nicht erstellt werden, da der Höchstbetrag von 100,00 Euro überschritten wird."
Einheitlich
Bei identischen Informationen, Fehlermeldungen oder Hinweisen ist darauf zu achten, dass die entsprechenden Textinhalte ebenso identisch sind. Wurde beispielsweise ein Pflichtfeld nicht ausgefüllt, sollte die Fehlermeldung anwendungsübergreifend identisch lauten.
Passive Schreibweise
Passive Schreibweise sollte gezielt eingesetzt werden, da übermäßiger Gebrauch Inhalte vage oder umständlich wirken lässt. In allen nicht genannten Fällen ist eine aktive Schreibweise anzuwenden. Dabei sollte stets mit fachlicher Sorgfalt und umsichtigem Urteilsvermögen entschieden werden, welche Form im jeweiligen Kontext am sinnvollsten ist.
Schuldzuweisung vermeiden
Formulierungen dürfen den Nutzer nicht direkt als Verursacher eines Problems darstellen (z. B. bei Fehlermeldungen, Warnhinweisen). So bleiben Selbstwertgefühl und Nutzererlebnis gewahrt, und Meldungen wirken hilfreich statt anklagend.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| Die eingegebenen Daten sind nicht korrekt. | Sie haben die falschen Daten eingegeben. |
Fokus auf Handlung oder Ergebnis
Stelle das Ergebnis oder den nächsten Schritt in den Vordergrund – nicht, wer die Handlung ausgeführt hat.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| Ihr Konto wurde aktualisiert. | Wir haben Ihr Konto aktualisiert. |
Vorgang wichtiger als Ausführende
Bei technischen Anleitungen und Systemhinweisen steht der Vorgang oder Status im Fokus. Der Ausführende ist für den Nutzer meist nicht relevant.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| Ihre Anfrage wurde übermittelt. | Wir haben Ihre Anfrage übermittelt. |
Inklusivität fördern
Passive Formulierungen können neutraler und einladender wirken. Dadurch sind Texte in mehr Kontexten einsetzbar und weniger befehlend.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| Diese Einstellung kann in den Einstellungen angepasst werden. | Sie können diese Einstellung in den Einstellungen anpassen. |
Vorgaben zur generellen Schreibweise & Tonalität
Anglizismen
Anglizismen sollten im Sinne der Inklusivität im Text vermieden werden. Nicht alle Benutzer der Anwendungen verfügen über englischsprachige Kenntnisse.
Abkürzungen
Abkürzungen können dann benutzt werden, wenn sie im allgemeinen Sprachgebrauch verlässlich erkannt und zugeordnet werden können. Dazu zählen Abkürzungen wie bspw., usw., o.ä.. Alle anderen Abkürzungen sollten in Texten ausgeschrieben werden. Können Abkürzungen aus Platzmangel (in Tabellen oder als Label für Eingabefelder, Checkboxen oder Radiobutton) nicht vermieden werden, erhalten sie einen Tooltipp, der bei Mouseover die vollständige Bedeutung anzeigt.
Hinweis: Die Schreibweise von Zahlen mit Einheiten, Prozent- und Währungszeichen ist im Abschnitt „Typografie: Leerzeichen, Einheiten und Striche“ geregelt.
Punkt nach Abkürzungen
Es gibt Abkürzungen, die im vollen Wortlaut ausgesprochen und mit einem Punkt versehen werden: vgl. (vergleiche), ca. (circa), ppa. (per procura), ff. (folgende [Seiten]), lfd. (laufend[e]).
Daneben gibt es sogenannte Buchstabenwörter, die fast von jedem nur noch abgekürzt, also nicht mehr im vollen Wortlaut ausgesprochen werden: ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club), BRD (Bundesrepublik Deutschland), UKW (Ultrakurzwelle), GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung). Diese Abkürzungen erhalten keinen Punkt.
Ausnahmen:
- Abgekürzte Maß- und Münzeinheiten oder Himmelsrichtungen erhalten keinen Abkürzungspunkt: cm, g, kg, km, EUR, N, S
- Die Abkürzungen usw. (und so weiter) sowie usf. (und so fort) bekommen nur einen Punkt.
- Die Abkürzung Co. kann mit oder ohne Punkt geschrieben werden.
- Gewichtseinheiten, die heutzutage offiziell nicht mehr als "richtig" empfunden werden, werden mit Punkt versehen: Pfd. (Pfund), Ztr. (Zentner).
Fachsprachliche Abkürzungen (vor allem von längeren Zusammensetzungen und Wortgruppen) werden ohne Punkt geschrieben.
- MBliV (für: Ministerialblatt der inneren Verwaltung)
- BStMdI (für: Bayerisches Staatsministerium des Innern)
- RücklVO (für: Rücklagenverordnung)
- JuSchG (für: Jugendschutzgesetz)
- StUffz (für: Stabsunteroffizier)
- OStRin (für: Oberstudienrätin)
Wenn Abkürzungs- und Schlusspunkt aufeinandertreffen, ist nur ein Punkt am Ende zu setzen.
Typografie: Leerzeichen, Einheiten und Striche
Zahl, Einheit, Prozent und Währung
Zwischen Zahl und Einheit, Prozentzeichen oder Währungszeichen steht ein Leerzeichen. In UI-Elementen sollte nach Möglichkeit ein geschütztes Leerzeichen verwendet werden, damit Zahl und Einheit nicht getrennt umbrechen.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| 100,00 € | 100,00€ |
| 25 % | 25% |
| 20 °C | 20°C |
| 5 km | 5km |
Bei Ableitungen mit Prozent entfällt das Leerzeichen.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| 100%ig | 100 %ig |
| 100-prozentig | 100 - prozentig |
In verständlichen Fließtexten ist häufig eine ausgeschriebene Form besser:
Der Vorgang ist zu 100 % abgeschlossen.
Uhrzeiten
Uhrzeiten werden mit Doppelpunkt geschrieben. Bei konkreten Uhrzeiten mit Stunden und Minuten werden Stunden und Minuten zweistellig angegeben.
| Kontext | Schreibweise |
|---|---|
| Konkrete Uhrzeit | 09:30 Uhr |
| Volle Stunde im Fließtext | 9 Uhr |
| Volle Stunde in Tabellen oder Listen | 09:00 Uhr |
Nicht verwenden: 09:30h , 9:30 Uhr , wenn in derselben Tabelle auch 12:30 Uhr steht.
Schrägstrich
Bei einzelnen Wörtern, Wortteilen, Kürzeln, Zahlen und Maßeinheiten steht kein Leerzeichen vor oder nach dem Schrägstrich.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| April/Mai | April / Mai |
| CDU/CSU | CDU / CSU |
| 2024/2025 | 2024 / 2025 |
| km/h | km / h |
| mit/ohne | mit / ohne |
Bei Wortgruppen kann der Schrägstrich mit Leerzeichen gesetzt werden. Für bessere Lesbarkeit verwenden wir in diesem Fall Leerzeichen vor und nach dem Schrägstrich.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| Ende Juli / Anfang August | Ende Juli/Anfang August |
| Ende Juli / Anfang August | Ende Juli/ Anfang August |
Bindestrich, Gedankenstrich und Bis-Strich
Bindestrich, Gedankenstrich und Bis-Strich haben unterschiedliche Funktionen und dürfen nicht gleichgesetzt werden.
| Zeichen | Verwendung | Leerzeichen | Beispiel |
|---|---|---|---|
- Bindestrich | Wortverbindungen und Ergänzungen | keine | Heiz- und Nebenkosten |
– Gedankenstrich | Einschübe, Pausen oder Zusätze | beidseitig | Das Ergebnis – wie erwartet – war positiv |
– Bis-Strich | kompakte Bereiche und Zeiträume | keine | 10–18 Uhr, S. 14–28 |
Zeiträume und Bereiche
Für Zeiträume und Bereiche gibt es zwei empfohlene Schreibweisen: eine ausgeschriebene Form und eine kompakte Form.
| Kontext | Schreibweise |
|---|---|
| Fließtext, Meldungen, formelle Zusammenfassungen | Vom 01.01.2024 bis 01.01.2025 |
| Kompakte UI-Elemente, Tabellen, Badges | 01.01.2024–01.01.2025 |
| Uhrzeitbereich kompakt | 10–18 Uhr |
| Mit „von“ | von 10 bis 18 Uhr |
Nicht verwenden:
01.01.2024 - 01.01.2025
Diese Schreibweise verwendet einen Bindestrich beziehungsweise Minusstrich mit Leerzeichen. Für kompakte Bereiche verwenden wir stattdessen den Bis-Strich.
Bestätigungsmeldungen
Bestätigungen von Aktionen werden mit der Komponente " Toast " dargestellt. Für diese Mitteilungsart gibt es generische Meldungen und frei wählbare Meldungen.
Generische Meldungen
Sollte es bei folgenden Meldungen zu Platzproblemen kommen, kann auf den Artikel verzichtet werden.
| Mitteilungsart | Meldung |
|---|---|
| Erfolgsmeldung | Der Datensatz wurde _________. / Datensatz wurde _________. |
| Wanhinweis bei Nichterfolg | Der Datensatz konnte nicht _________ werden. / Datensatz konnte nicht _________ werden. |
Aus diesen generischen Meldungen können auch weitere Meldungen adaptiert werden:
| Vorgang | Meldung |
|---|---|
| Anlegen erfolgreich | Der Datensatz wurde angelegt. |
| Anlegen nicht erfolgreich | Der Datensatz konnte nicht angelegt werden. |
| Kopiervorgang erfolgreich | Der Datensatz wurde kopiert. |
| Kopiervorgang nicht erfolgreich | Der Datensatz konnte nicht kopiert werden. |
| Löschen erfolgreich | Der Datensatz wurde gelöscht. |
| Löschen nicht erfolgreich | Der Datensatz konnte nicht gelöscht werden. |
| Speichern erfolgreich | Der Datensatz wurde gespeichert. |
| Speichern nicht erfolgreich | Der Datensatz konnte nicht gespeichert werden. |
Hinweis:
Weiterhin wird es möglich sein, das Subjekt der Meldung auszutauschen, wenn es fachlich/sachlich erforderlich ist. Grundsätzlicher Sinn der Vereinheitlichung ist die Generalisierung der Meldungen in einem Rahmen, der jedoch die Fachlichkeit/Sachlichkeit nicht untergräbt.
Sollte also Datensatz eine falsche oder ungenaue Beschreibung des Vorgangs sein, kann hier ein anderes Subjekt wie bspw. Anordnung, EA-Art, Feststellung oder ähnliches eingesetzt werden.
Frei wählbare Meldungen
Da es viele Situationen gibt, bei denen Aktionen bestätigt werden müssen, die sich nicht generisch darstellen lassen, gibt es die Möglichkeit, je nach Anforderung freie Hinweismeldungen zu verfassen. Für diese Meldungen gilt folgendes:
Wenn möglich, generische Meldung plus erklärende Erweiterung. Kurz. Prägnant. Erklärend. Zusätzlich sollte eine Handlungsanweisung erfolgen, die es dem User ermöglicht, das Problem zu lösen.
Beispiel: Der Datensatz konnte nicht gelöscht werden, da die zu löschenden Daten mit mehreren VGA-Fällen verknüpft sind. Die Verknüpfung zu den VGA-Fällen muss erst entfernt werden.
Zustände in Mitteilungen oder Fehlermeldungen
Wenn innerhalb von Fehlermeldungen fest definierte Werte, Objekt- oder Labelbezeichnungen sowie Statusmeldungen abgebildet werden müssen, werden diese in Anführungszeichen gesetzt.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| - Die Anordnung befindet sich im Status "In Bewirtschaftung". - Das Feld "Straße" darf nicht leer sein. - Der Wert "Hauptadresse" muss aktiv sein. | - Die angezeigten "Daten" wurden aktualisiert. - Die Verknüpfung zu den "VGA-Fällen" muss erst entfernt werden. |
Für häufig wiederkehrende Vorgänge werden Meldungen in dieser Liste künftig regelmäßig eingepflegt und aktualisiert:
| Vorgang | Meldung |
|---|---|
| Suchergebnis aktualisiert mit neuen/anderen Daten als vorher | Die angezeigten Daten wurden aktualisiert. |
| Duplikate in der Suche gefunden | Es wurden __ Duplikate gefunden. |
| Keine Suchergebnisse | Es wurden keine Daten gefunden. |
| Berechnung wird durchgeführt | Die Berechnung wird ausgeführt. |
Gendern
In Benutzeroberflächen, Formularen, Anleitungen und Systemtexten achten wir auf geschlechtsneutrale und inklusive Sprache – ohne Sonderzeichen wie Asterisk (*), Unterstrich (_) oder Doppelpunkt (😃. Diese verkürzten Schreibweisen erschweren nicht nur das flüssige Lesen, sondern stellen auch ein Problem für die Barrierefreiheit dar: Screenreader können solche Formen oft nur stockend oder gar nicht korrekt vorlesen, was die Zugänglichkeit unserer Anwendungen einschränkt.
Deshalb setzen wir auf klare, neutrale Begriffe, wie z.B. "Nutzende", "Systemverwaltung", "Personal".
Wo neutrale Begriffe nicht möglich sind, greifen wir sparsam auf ausgeschriebene Paarformen zurück („Nutzerinnen und Nutzer“).
Unser Ziel: eine konsistente, gut verständliche Sprache, die niemanden ausschließt – und die gleichzeitig dafür sorgt, dass unsere Software und Online-Dienste modern, einladend und aus einem Guss wirken.
Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen
Die Groß- und Kleinschreibung sollte den Regeln der aktuellen Deutschen Rechtschreibung und Grammatik entsprechen. Sätze werden mit einem Großbuchstaben begonnen und mit einem Punkt beendet. (Beispiel Fehlermeldung: Das Feld darf nicht leer sein.) Sätze können ggf. bei Platzmangel (Error-Message unter Eingabefeldern) verkürzt werden, wenn dadurch ein Zeilenumbruch verhindert werden kann.
Ausnahme : Wird ein Satz in einem Interaktionselement ( Button ) benutzt, fällt das Satzzeichen weg.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| - Das Datum liegt vor dem Anmeldedatum. - Datum liegt vor Anmeldedatum. | - das Datum liegt vor dem Anmeldedatum - datum liegt vor Anmeldedatum |
Hinweis-, Warn- und Infotexte
Alle Texte in Toasts (Hochruf), Error on top oder Modal Dialogen werden so verfasst, dass die Meldung/Warnung vom Benutzer klar verstanden wird. Dabei ist darauf zu achten, dass die Texte barrierefrei im Sinne der kognitiven Einschränkungen von Personen gerecht sein müssen und in einfacher Sprache verfasst sein sollen. Zudem ist darauf zu achten, dass der Benutzer eine klare Handlungsanleitung erhält, die hilfreich für die Lösung des Problems ist.
Ist der Platz bei Fehlermeldungen innerhalb eines Eingabefeldes zu gering, ist dem Labeltext der generischen Fehlermeldung ein Info-i hinzuzufügen, welches die Handlungsanweisung im Tool-Tipp enthält.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| - Zählerstand überprüfen. - Verbrauch prüfen. - Kein Datensatz gefunden. | - Fehler - Problem - Verbrauch - Datensatz |
Seitenüberschriften und Object Header
Jede Seite muss einen klar sichtbaren Seitentitel beziehungsweise eine Überschrift enthalten, die manuell eingefügt werden muss. Eine Ausnahme bilden Seiten mit Objekt-Header: In diesem Fall übernimmt der Titel im Objekt-Header die Funktion des Seitentitels und ein zusätzlicher Seitentitel ist nicht erforderlich.
Aktuell ist im Design System kein globaler Standard für Seitentitel festgelegt.
Die Verantwortung für die Definition und Dokumentation des jeweils richtigen Seitentitels liegt auf Produktebene.
Sektionsüberschriften & Sichtreiter
Sektionsüberschriften entsprechen immer dem Wording der entsprechen zugeordneten Anchor-Nav. Die Sektionsüberschriften sind knapp und informativ zu halten, da bei einer umfangreichen Anzahl von Sektionen nur wenige Anchor-Nav-Punkte sichtbar sind. Bei der Sichtreiternavigation ist ebenso zu verfahren.
Singular/Pluralform
In aktiven Elementen (Buttons) ist darauf zu achten, dass die Form der Aufgabe/dem Prozess entspricht. Werden beispielsweise mehrere Datensätze gespeichert/bearbeitet sollte die Bezeichnung des Buttons Datensätze bearbeiten lauten. Wird nur ein Datensatz bearbeitet, sollte die Bezeichnung Datensatz bearbeiten lauten.
Sonderzeichen & Icons
Sonderzeichen sollten in Fließtexten vermieden werden, wenn eine ausgeschriebene Form verständlicher ist.
In Tabellen, Formularfeldern, Name-Wert-Facetten und kompakten UI-Elementen können Sonderzeichen verwendet werden, zum Beispiel € , % oder § .
Die konkrete Schreibweise von Zahlen mit Sonderzeichen ist im Abschnitt „Typografie: Leerzeichen, Einheiten und Striche“ geregelt.
| 👍 Do | 👎 Don't |
|---|---|
| - Und - Prozent - Paragraf - EUR (Ausnahme: € kann in Tabellen oder Eingabefeldern verwendet werden) Ausnahmen: Folgende Sonderzeichen können als Trennelemente benutzt werden - | Trennzeichen - / Trennzeichen - • Trennzeichen - : Doppelpunkt - "Anführungszeichen" - ( Klammern) -Vor und nach diesen Sonderzeichen wird ein Leerzeichen gesetzt: Text_ |
Textumbrüche/ Silbentrennung
Generell werden in Texten keine manuellen Textumbrüche vorgenommen.
Grundsätzlich werden keine Silbentrennungen vorgenommen.
Zahlen mit Einheiten, Prozent- oder Währungszeichen sollten nicht getrennt umbrechen. Wenn technisch möglich, wird dafür ein geschütztes Leerzeichen verwendet.
Zahlen (Formatierungen)
Zahlen werden numerisch geschrieben: 9 statt neun .
Tausenderstellen werden mit Punkt getrennt: 1.000.000
Zahlen im Zusammenhang mit Währungen oder berechneten Werten werden mit Nachkommastellen geschrieben: 100,00 €
Die Anzahl der dargestellten Nachkommastellen hängt von der Berechnungslogik der jeweiligen Anwendung ab.
Hinweis: Die Leerzeichenregeln bei Zahlen mit Einheiten, Prozent- und Währungszeichen sind im Abschnitt „Typografie: Leerzeichen, Einheiten und Striche“ geregelt.
Dieses vollständige Datumsformat gilt in deutschen Benutzeroberflächen übergreifend: TT.MM.JJJJ
Ist nur ein Jahresformat erforderlich, gilt: JJJJ
Die Darstellung von Zahlen erfolgt rechtsbündig .
Die Darstellung des Datums erfolgt linksbündig .
Für technische Schnittstellen, maschinenlesbare Werte oder Exporte mit internationalem Kontext kann ISO 8601 verwendet werden, zum Beispiel 2026-06-17 .
Angabe von Zeiträumen (Ranges)
Für Zeiträume verwenden wir je nach Kontext eine ausgeschriebene oder eine kompakte Schreibweise.
Kompakte Schreibweise mit Bis-Strich
01.01.2024–01.01.2025
Verwenden in:
Tabellenzellen
Badges
kompakten UI-Elementen, zum Beispiel Cards oder List-Items
Überschriften, wenn wenig Platz verfügbar ist
Ausgeschriebene Schreibweise
Vom 01.01.2024 bis 01.01.2025
Verwenden in:
Fließtext in Beschreibungen
Bestätigungsmeldungen
exportierten Dokumenten/PDFs
formellen Zusammenfassungen
Wichtig
Wenn die Formulierung mit von beginnt, wird bis ausgeschrieben.
Richtig: von 10 bis 18 Uhr
Falsch: von 10–18 Uhr
Nicht verwenden:
01.01.2024 - 01.01.2025
Diese Schreibweise verwendet einen Bindestrich beziehungsweise Minusstrich mit Leerzeichen. Für kompakte Zeiträume verwenden wir den Bis-Strich.
Konkrete Begriffsvorgaben
Um zu vermeiden, dass ein und derselbe Begriff in verschiedenen Ausprägungen genutzt wird, wird hier versucht, für bestimmte Aktionen und Begrifflichkeiten einheitliche Vorgaben zu schaffen.
Wordings für Aktionen
Aktionen beschreiben interaktive Elemente, die eine Aktion auslösen. Beispielsweise Button. Um gleiche Aktionen für den User auch einheitlich zu kommunizieren, benutzen wir folgende Begriffe in den entsprechenden Aktionen.
| Vorgangsbeschreibung | Wording / Label |
|---|---|
| Abbrechen eines Vorgangs | Abbrechen |
| Speichern eines Datensatzes, Vorganges oder Prozesses | Speichern |
| Speichern unter | Speichern unter |
| Horizontale Fortführung eines Vorgangs | Weiter |
| Horizontaler Rückschritt in einem Vorgang | Zurück |
| Bestätigung eines Vorganges | Bestätigen |
| Entfernen eines Datensatzes | Löschen |
| Verknüpfung von Objekten aufheben | Entfernen |
| Entfernen des letzten Datensatzes einer Tabelle | Letzten Eintrag löschen |
| Entfernen eines ausgewählten Datensatzes einer Tabelle | Löschen |
| Überstellen eines Vorgangs | Überstellen |
| Stornieren eines Vorganges | Stornieren |
| Festsetzen eines Vorganges/Datensatzes | Festsetzen |
| Ändern eines Datensatzes | Bearbeiten |
| Hinzufügen eines neuen Datensatzes | Hinzufügen |
| Vorauszahlung | Vorauszahlung |
| Zeitraum teilen | Zeitraum teilen |
| Berechnen eines Objektes/Datensatzes oder Prozesses | Berechnen |
| Suchen | Suchen |
| Zurücksetzen auf einen vorherigen Zustand | Zurücksetzen |
| Anpassen einer Ansicht | Bearbeiten |
| Zuweisen einer Aufgabe | Zuweisen |
| Aufgabe/Vorgang abschließen | Abschließen |
| Aufgabe/Datensatz/Vorgang erstellen | Erstellen |
| Rückgängig machen eines Vorganges/einer Aktion | Rückgängig machen |
| Auf den ursprünglichen Ausgangszustand zurücksetzen (Wiederherstellen eines früheren Zustands, z. B. "Einstellungen zurücksetzen") | Zurücksetzen |
| Zustandsanzeige beim Suchen von Daten in einer Tabelle | Suche läuft... |
| Zustandsanzeige beim Laden von Datensätzen in einer Tabelle | Lädt... |
| Weiteres Bearbeiten eines Vorgangs | Weiter bearbeiten |
| Verwerfen eines Vorgangs | Eingaben verwerfen |
Default text
Wir haben Default text als Designtokens eingeführt, um eine zentrale, einheitliche Quelle für generische Produkttexte zu schaffen – also eine „Single Source for Copy“. Der Hintergrund ist folgender: In der Vergangenheit gab es häufig Unstimmigkeiten bei Call-to-Actions und Begriffen in den unterschiedlichen Produkten. Insbesondere neue Entwickler waren oft unsicher, welche Formulierungen sie verwenden sollten, wenn keine konkrete Vorgabe von den Designern vorlag.
Mit der neuen Copy Library und den generischen Designkomponenten erreichen wir mehrere Ziele:
- Konsistenz und Verlässlichkeit: Eine einheitliche Sprache schafft Vertrauen bei den Benutzern, weil sie sich in unterschiedlichen Produkten schneller zurechtfinden.
- Effizienz in der Entwicklung: Entwickler können auf etablierte, geprüfte Texte zurückgreifen, anstatt jedes Mal von Grund auf neue Formulierungen erstellen oder nachfragen zu müssen.
- Skalierbarkeit: Bei neuen Produkten oder Funktionen müssen nicht mehr alle Texte neu erarbeitet werden – die bereits vorhandene Copy Library bietet eine solide Grundlage, die den Roll-out beschleunigt.
- Verbesserte Benutzererfahrung: Eine klare und verständliche Sprache minimiert das Risiko von Missverständnissen und erhöht die Stabilität und Zuverlässigkeit der Benutzeroberfläche.
Die Einführung von Default text als Designtokens hilft uns, sowohl die interne Zusammenarbeit zu verbessern als auch eine konsistente und benutzerfreundliche Produktkommunikation zu gewährleisten.
Erweiterte Wordings für Aktionen
Es wird Situationen geben, in denen generische Wordings nicht ausreichend sind, die Aktion zu beschreiben. In diesen Fällen sollten die generischen Wordings einer Aktion als Basis gewählt werden (fett im Beispiel) und um eine Beschreibung ergänzt werden. Dabei sollte immer auf eine kurze prägnante Beschreibung geachtet werden.
Beispiel:
Zurück zur Eingabemaske
Neue Ablesung hinzufügen
Festsetzen mit VZ-Anpassung
Freie Wordings
Zusätzlich zu erweiterten Wordings wird es Situationen geben, in denen weder die generischen, noch die erweiterten Wordings genügen. Hier ist darauf zu achten, dass die Wordings kurz, prägnant und eindeutig sind und freie Wordings nur verwendet werden, wenn kein anderes generisches oder erweitertes Wording greift.
Beispiel
Lage ausfüllen
Bezeichnung ausfüllen
Istbuchungen
Vereinheitlichte Begriffe
Es gibt in den Anwendungen regelmäßig wiederkehrende Begriffe, die möglichst einheitlich verwendet werden sollen. Diese Begriffe sind hier festgelegt. Auch bei den Abkürzungen gibt es von uns Vorschläge zur Vereinheitlichung. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass die Abkürzung nur auf einen Begriff zurückgeführt werden kann, dass also die Eindeutigkeit nicht verloren geht. Gibt es den fachlich valide begründeten Wunsch einen Begriff trotz einheitlicher Verwendung zu verändern, kann dieser mit Rücksprache des UX-Teams angepasst werden. Dies sollte jedoch die Ausnahme sein.
| Wording / Label | Mögliche Abkürzung | Wann / Wofür wird es benutzt? |
|---|---|---|
| Abgabe | Abg. | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit USt-pflichtigen Einnahmen |
| Abschlusskonto | - | |
| Abziehbarer Vorsteueranteil | Abziehb. VSt-Anteil | Der abziehbare Vorsteueranteil ist der Teil der Mehrwertsteuer, den ein Unternehmen für Geschäftsausgaben an Lieferanten zahlt und später von seiner eigenen Steuerlast abziehen kann. |
| Adresse, Hauptadresse, Inlandsadresse, Auslandsadresse | Adr., Hauptadr., Inlandsadr., Auslandsadr. | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit Personenadressen. |
| Akademischer Grad | Akad. Grad | Akademischer Grad (Dr., Prof. etc) |
| Allgemeine Zahlungsanordnung, eigentlich allgemeineZahlungsanordnung | Allg. ZAO | |
| Anlagenbuchhaltung | ANBU | |
| Anlagenbuchhaltungs-Relevanz | ANBU-Relevanz | |
| Anlagenbuchhaltungs-Sätze | ANBU-Sätze | |
| Anordnung unterwegs | AO unterw. | |
| Anordnungsbetrag | AO-Betrag | |
| Anordnungsnummer | AO-Nr. | |
| Anordnungsvolumen | AO-Volumen | |
| Anrede | Anr. | Anrede |
| Belegnummer | Beleg-Nr. | |
| Benutzer, Benutzerverwaltung, Benutzerkonto | Benutzerverw. | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit Benutzern / Benutzerverwaltung der Software (bspw. Administratoren). |
| Bescheiddatum | Bescheiddat. | Das Bescheiddatum ist das Datum, an dem ein behördlicher Bescheid (z.B. ein Steuerbescheid) offiziell erstellt oder ausgestellt wurde. Es markiert den Zeitpunkt, ab dem bestimmte Fristen, wie z.B. Widerspruchsfristen, beginnen zu laufen. |
| Bestandskonto Aktiva | BA | Ein Bestandskonto Aktiva ist ein Konto in der doppelten Buchführung, das die Vermögenswerte eines Unternehmens auf der Aktivseite der Bilanz darstellt |
| Bestandskonto Passiva | BP | Ein Bestandskonto Passiva ist ein Konto in der doppelten Buchführung, das die Schulden und das Eigenkapital eines Unternehmens auf der Passivseite der Bilanz darstellt. |
| Betrag abziehbarer Vorsteueranteil | Betrag abziehb. VSt-Anteil | |
| Betrag nicht abziehbarer Vorsteueranteil | Betrag nicht abziehb. VSt-Anteil | |
| Betriebsstätte | Betriebsst. | Bezeichnung für das zu veranlagende Unternehmen |
| Bruttobetrag | - | |
| Buchführungsjournalsatznummer | BF-Journal-Nr. | |
| Buchführungssatznummer | BF-Nr. | |
| Buchungszeilennummer | BUZ-Nr. | |
| E-Mail, E-Mail-Adresse | ||
| E-Rechnung | - | |
| Einnahme- oder Ausgabeart | EA-Art | |
| Ergebniskonto Aufwand | EA | |
| Ergebniskonto Ertrag | EE | |
| Erlassbetrag | - | |
| Feststellungsbescheinigung | FSB | |
| Finanz-Planungskonto | - | |
| Finanzhaushaltsteil | - | |
| Finanzkontierung | - | |
| Finanzkonto Auszahlung | FA | |
| Finanzkonto Einzahlung | FE | |
| Forderung oder Verbindlichkeit | FoVe | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Info | FoVe-Info | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Kontierung | FoVe-Kontierung | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Konto | FoVe-Konto | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Nummer | FoVe-Nr. | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Position | FoVe-Pos. | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Positionsnummer | FoVe-Pos-Nr. | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Status | FoVe-Status | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Typ | FoVe-Typ | |
| Forderungs- oder Verbindlichkeits-Zuordnung | FoVe-Zuordnung | |
| Freigegeben | - | |
| Fälligkeit, Fälligkeitenmodell | Fälligk., Fälligk.-Modell | Für alle Bezeichnungen, in denen es um die Fälligkeit einer Abgabe oder Gebühr geht. |
| Gebucht | - | |
| Gebühr | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit nicht USt-pflichtigen Einnahmen | |
| Geldkontierung | - | |
| Geldkonto | - | |
| Gesamtforderung oder -verbindlichkeit | Gesamt-FoVe | |
| Gesamtforderungs- oder Gesamtverbindlichkeits-Nummer | Gesamt-FoVe-Nr. | |
| Gültigkeit, gültig | glt. | Bezeichnung für valide, validiert |
| Haben-Planungskonto | ||
| Habenbetrag | - | |
| Habenkontierung | - | |
| Habenkonto | - | |
| Haushaltsjahr | Hhj. | |
| Haushaltskontierungsregel | HH-Kontierungsregel | |
| Haushaltsrelation | HH-Relation | |
| Haushaltsstelle | HHST | |
| Haushaltsvorgang | HH-Vorgang | |
| Haushaltsvorgangssteuerung | HH-Vorgangssteuerung | |
| Haushaltsüberwachungsbetrag | HÜ-Betrag | |
| Haushaltsüberwachungsnummer | HÜ-Nr. | |
| Hausnummer | Hausnr. | Hausnummer |
| Hausnummernzusatz | Hausnr.-Zusatz | Hausnummernzusatz |
| IBAN-Bankverbindung | IBAN | Statt IBAN-Bankverbindung |
| In Bearbeitung | In Bearb. | |
| In Bewirtschaftung | In Bewirtsch. | |
| Istbetrag | - | |
| Istbuchung | - | |
| Kommunikation, Kommunikationseinstellungen, E-Mail-Kommunikation, Kommunikationsart | Kommun., Kommun.-Einst., E-Mail-Kommun., Kommun.-Art | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit Kommunikationsdaten wie E-Mail, Telefonnummer, Fax, Mobiltelefon, Website |
| Konto, Kontoverbindung, Kontodaten | Kontoverb., Kontodat. | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit Bankkonten oder Daten). |
| Kosten- und Leistungsrechnungs-Betrag | KLR-Betrag | |
| Kosten- und Leistungsrechnungs-Relevanz | KLR-Relevanz | |
| Kosten- und Leistungsrechnungs-Satz | KLR-Satz | |
| Kosten- und Leistungsrechnungs-Satznummer | KLR-Satz-Nr. | |
| Laufende Nummer | Lfd.-Nr. | |
| Leitkontierung | - | |
| Leitkonto | - | |
| Liefer- und Leistungsdatum | LuL-Datum | |
| Mandant, Mandantennummer | Mandantennr. | Bezeichnet den Mandanten, also die Kommune oder Gemeinde |
| Mobilfunk | Mobil | Mobilfunknummer |
| Nachname | Nachn. | Nachname |
| Namenszusatz | Namenszus. | Namensbestandteil |
| Nettobetrag | - | |
| Nicht abziehbarer Vorsteueranteil | Nicht abziehb. VSt-Anteil | |
| Objekt, Objektart, Objekttyp, Objektnummer | Objektnr. | Bezeichnet das zu veranlagende Element |
| Objektlage | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit Adressen, die keiner Person zugeordnet sind. | |
| Offener Betrag | - | |
| Ort | - | Ort |
| Ortsteil | Ortsteil | |
| Person, Natürliche Person, Juristische Person, Personendaten, Personennummer, Personentyp | Nat. Person, Jur. Person, Personen-Nr. | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen von Steuer- oder Abgabepflichtigen |
| Planungskonto | - | |
| Postleitzahl | PLZ | Postleitzahl |
| Referenzhaushaltsvorgang | Referenz-HH-Vorgang | |
| Referenzkontierung | - | |
| Referenzkonto | - | |
| Sachkontonummer | Sachkonto-Nr. | |
| Sammelanordnung | Sammel-AO | |
| Skontobetrag | - | |
| Skontosatz | - | |
| Soll-Planungskonto | - | |
| Sollbetrag | - | |
| Sollbuchung | - | |
| Sollkontierung | - | |
| Sollkonto | - | |
| Status, Bearbeitungsstatus | Bearb.-Status | Bezeichnung für alle Zustände eines Objekts |
| Steuernummer | St.-Nr. | Für alle allgemeinen Steuernummern |
| Storniert | - | |
| Stornierungsanordnung | Stornierungs-AO | |
| Straße | Str. | Straßennamen |
| Teilsachkonto | - | |
| Teilsachkontonummer | - | |
| Telefax | Fax | Telefax |
| Telefon | Tel., Tel.-Nr. | Telefonnummer |
| Umsatzsteuer | USt | Umsatzsteuer |
| Umsatzsteuer-Anmeldeherkunft | USt-Anmeldeherkunft | |
| Umsatzsteuer-Anmeldezeitraum | USt-Anmeldezeitraum | |
| Umsatzsteuer-Anteile | USt-Anteile | |
| Umsatzsteuer-Betrag | USt-Betrag | |
| Umsatzsteuer-Einheit | USt-Einheit | |
| Umsatzsteuer-Felder | USt-Felder | |
| Umsatzsteuer-Gruppierung | USt-Gruppierung | |
| Umsatzsteuer-Identifikationsnummer | USt-ID | Statt USt-IdNr |
| Umsatzsteuer-Jahr | USt-Jahr | |
| Umsatzsteuer-Kontierung | USt-Kontierung | |
| Umsatzsteuer-Konto | USt-Konto | |
| Umsatzsteuer-Meldung | USt-Meldung | |
| Umsatzsteuer-Merkmal | USt-Merkmal | |
| Umsatzsteuer-Monat | USt-Monat | |
| Umsatzsteuer-Nummer | USt-Nr. | |
| Umsatzsteuer-Relevanz | USt-Relevanz | |
| Umsatzsteuer-Satz | USt-Satz | |
| Umsatzsteuer-Steuerungsmatrix | USt-Steuerungsmatrix | |
| Umsatzsteuer-Typ | USt-Typ | |
| Umsatzsteuer-Voranmeldung | USt-Voranmeldung | |
| VA-Veranlagung | VA-Veranlagung | Veranlagung |
| Veranlagungsjahr | Veranl.-Jahr | Bezeichnung für Zeiträume für die eine Veranlagung besteht. |
| Vermögenshaushalt | VmH | |
| Verrechnungskontierung | - | |
| Verrechnungskonto | - | |
| Verrechnungsrichtung | - | |
| Verwahr- oder Vorschuss | VVS | |
| Verwahr- oder Vorschusskontierung | VVS-Kontierung | |
| Verwahr- oder Vorschusskonto | VVS-Konto | |
| Verwahr- oder Vorschusstyp | VVS-Typ | |
| Verwaltungshaushalt | VwH | |
| Vorname | Vorn. | |
| Vorsteueranteile | VSt-Anteile | |
| Vorsteueraufteilung | VSt-Aufteilung | |
| Verwahr- und Vorschusstyp | VVS-Typ | |
| VZ-Vorauszahlung | ||
| Website | URL | Website, Internetadresse |
| Weitere Daten | Weit. Daten | Für alle Bezeichnungen und Wortzusammensetzungen im Zusammenhang mit Daten, die keiner anderen Datenart zugeordnet werden können. |
| Zahlbetrag bei Skonto | - | |
| Zu buchen | - |
Fehlermeldungen
Im Folgenden werden Fehlermeldungen aufgelistet, die in die Property-Dateien aufgenommen werden sollen.
| Constraint | Message |
|---|---|
| javax.validation.constraints.Max.message | Wert darf nicht größer als (value) sein. |
| javax.validation.constraints.Min.message | Wert muss mindestens (value) betragen. |
| javax.validation.constraints.NotNull.message | Dies ist ein Pflichtfeld. |
| javax.validation.constraints.Size.message | Mindestens (min) und maximal (max) Zeichen. |
| javax.validation.constraints.AssertFalse.message | Wert muss falsch sein. |
| javax.validation.constraints.DecimalMax.message | Wert muss kleiner oder gleich (value) sein. |
| javax.validation.constraints.DecimalMin.message | Wert muss größer oder gleich (value) sein. |
| javax.validation.constraints.Digits.message | Wert ist ungültig. |
| javax.validation.constraints.Email.message | Ungültiges E-Mail-Format. |
| javax.validation.constraints.Future.message | Datum muss in der Zukunft liegen. |
| javax.validation.constraints.FutureOrPresent.message | Datum muss in der Gegenwart oder Zukunft liegen. |
| javax.validation.constraints.Negative.message | Wert muss kleiner als 0 sein. |
| javax.validation.constraints.NegativeOrZero.message | Wert muss kleiner oder gleich 0 sein. |
| javax.validation.constraints.NotBlank.message | Dies ist ein Pflichtfeld. |
| javax.validation.constraints.NotEmpty.message | Dies ist ein Pflichtfeld. |
| javax.validation.constraints.Null.message | Wert muss 0 sein. |
| javax.validation.constraints.Past.message | Datum muss in der Vergangenheit liegen. |
| javax.validation.constraints.PastOrPresent.message | Datum muss in der Vergangenheit oder Gegenwart liegen. |
| javax.validation.constraints.Pattern.message | Wert muss mit (value) übereinstimmen. |
| javax.validation.constraints.Positive.message | Wert muss größer als 0 sein. |
| javax.validation.constraints.PositiveOrZero.message | Wert muss größer oder gleich 0 sein. |
| javax.validation.constraints.MaxLength.message | Wert darf max. (value) Zeichen betragen. |
| javax.validation.constraints.ExactLength.message | Wert muss (value) Zeichen betragen. |
| javax.validation.constraints.DictionaryKey.message | Wert darf nur Buchstaben a-z (Groß- und Kleinschreibung) und Ziffern 0-9 beinhalten. |
| javax.validation.constraints.YearBetween.message | Wert muss zwischen (value) und (value) liegen. |
Testsysteme
Um eine inklusive und diskriminierungsfreie Umgebung in unseren Testinstanzen zu gewährleisten, sollten wir bei der Auswahl von Dummy-Daten für Personen besonders darauf achten, dass die verwendeten Namen neutral und respektvoll sind. Bezeichnungen, die potenziell anstößig, beleidigend oder diskriminierend sein könnten, sind zu vermeiden.
Wording Guidelines für Dummy Daten
Neutralität und Respekt: Achten Sie darauf, neutrale und respektvolle Namen zu verwenden, die keine Vorurteile vermitteln und in verschiedenen Kontexten universell einsetzbar sind.
Empfohlene Dummy-Namen:
- Weiblich: Sophie Meier, Laura Fischer, Julia Schneider
- Männlich: Thomas Bauer, Michael Schmidt, Daniel Weber
- Geschlechtsneutral: Alex Wagner, Robin Hoffmann, Chris Keller
- International: Jamie Lee, Taylor Morgan, Jordan Carter
Vermeidung von Anstößigem: Wählen Sie Namen, die kulturell neutral sind und keine negativen Assoziationen hervorrufen.
Diese Namen sollen nicht nur inklusiv sein, sondern auch realistischer wirken, um in unterschiedlichen Testszenarien eingesetzt werden zu können.